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Steinfeld – Das Steinfelder Hallenbad sollte anfangs nach und nach in drei Bauabschnitten saniert werden. Doch durch eine unerwartete Schadstoffsanierung im Becken sowie am Beckenumgang hat sich die Realisierung des 1. BA um etwa zweieinhalb Monate verzögert. Die Fertigstellung des 1. Abschnitts ist somit erst im Frühjahr 2012 möglich. Aufgrund dieser Verzögerung sollen nun, entgegen der ursprünglich geplanten Vorgehensweise, unmittelbar im Anschluss an den 1. Bauabschnitt die Bauabschnitte 2 und 3 realisiert werden, so dass im Herbst 2012 die geplanten Sanierungsmaßnahmen am Hallenbad komplett abgeschlossen sind und es zu keiner weiteren Schließzeit am Hallenbad kommt.
Die zunächst für 2012 vorgesehene Sanierung der Badewassertechnik im Freibad ist dann auf das Jahr 2013 zurückgestellt.
Aufgrund der Schließung des Hallenbades soll das Freibad schon ab April 2012 geöffnet sein, um das Fehlen des Hallenbadbetriebs abzufedern. Dort wird mit Saisonbeginn auch der neue Eltern- /Kindbereich mit neuem Kinderbecken, Spielbach und Sandspielplatz in Betrieb gehen.
Maßnahmen der Energetischen Sanierung:
Die Gebäudehülle blieb seit 1970 unverändert und entspricht insgesamt nicht den heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz. Mit Hinblick auf die Reduktion der Betriebskosten und die Behaglichkeit für die Besucher wird die Sanierung der Gebäudehülle – Dach / Wand / Glasfassade – zwingend erforderlich.Die vorhandenen Komponenten der Heizungs- und Lüftungsanlagentechnik sind komplett veraltet und abgängig. Die Erneuerung dieser Anlagen ist zwingend erforderlich.
Die Realisierung der Energetischen Sanierung wirkt sich unmittelbar auf den Energiebedarf des Gebäudes aus. In Zukunft können in erheblichem Maße Betriebskosten gespart werden.
- Erneuerung der Glasfassade
- Dämmung und Verkleidung der vorh. Mauerwerkswände
- Dachsanierung
- Erneuerung der Heizungstechnik (Bestandteil 1.BA)
- Erneuerung der Lüftungstechnik
- Wiederherstellung der Außenanlagen
Maßnahmen der Sanierung der Hallendecke
An den Aluminiumpaneelen der Hallendecke ist in allen Bereichen Korrosion festzustellen. Feuchtigkeit tropft von der Decke auf den Beckenumgang und in das Becken. Die unzureichende Dämmung des Daches führt dazu, dass der Hohlraum zwischen Dach und abgehängter Decke kälter ist als die Hallenbadatmosphäre. Durch das Temperaturgefälle bildet sich auf den Paneelen der Decke Kondensat. Dieses führt zur Korrosion der Deckenpaneele. Die Kondensatbildung führt auf Dauer zur Zerstörung der Paneeldecke und auch der Hallenbeleuchtung. Eine Sanierung der Deckenkonstruktion ist nicht möglich. Die Hallendecke ist als abgängig zu bewerten.
Die neue Hallendecke ist als ballwurfsichere und akustisch wirksame Konstruktion vorgesehen. Im Zusammenhang mit der Deckenkonstruktion wird ebenfalls die Hallenbeleuchtung komplett erneuert.
- Erneuerung der Hallendecke
- Erneuerung der Hallenbeleuchtung
Maßnahmen der Sanierung Sanitär- und Umkleidebereich
Die Sanierung des Umkleidebereichs und der Sanitärräume war ursprünglich im letzten Bauabschnitt vorgesehen und wird nun ebenfalls vorgezogen. An den Umkleidekabinen und Garderobenschränken sind zum Teil starke Beschädigungen festzustellen. Die Ausstattung ist komplett veraltet und nicht mehr sanierungsfähig, sie wird als abgängig bewertet. In den Sanitärräumen sind sämtliche Sanitärobjekte ebenfalls komplett veraltet und abgängig. Mit der Sanierungsmaßnahme werden sämtliche Umkleidekabinen und Garderobenschränke ersetzt. Die Sanitärräume (Herren + Damen WC) werden entkernt und vollständig saniert.
- Erneuerung der Umkleidekabinen und Garderobenschränke
- Erneuerung der Umkleidekabinen und Garderobenschränke
Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten für den 2. Bauabschnitt auf ca. 800.000,-€ Brutto inkl. Nebenkosten.