12.10.2017 - Innogy-Klimaschutzpreis für Initiativen aus Steinfeld

Klimaschutzpreis

Auszeichnung für besonderes Umweltschutz-Engagement

Steinfeld - Den Schülern einen abwechslungsreichen Unterricht unmittelbar in der Natur ermöglichen - das hat sich die St. Johannes-Schule in Steinfeld zur Aufgabe gemacht. Für die Grundschulkinder wird ein grünes Klassenzimmer eingerichtet, um künftig den Natursachkundeunterricht bei schönem Wetter ins Grüne verlagern zu können. Auch im Kindergarten St. Marien spielt das naturnahe Lernen eine große Rolle. Zur Veranschaulichung wird auf dem Gelände des Kindergartens ein Insektenhotel aufgestellt. So können die Kinder schon früh den Lebensraum der heimischen Insekten kennen und schätzen lernen. Bereits vorhandene Ressourcen für den aktiven Umweltschutz nutzen - damit kennen sich die Mitglieder des Naturschutzbundes ganz genau aus. Sie haben einen ehemaligen Trafo-Turm übernommen und werden diesen mit Nistkästen für Vögel und Fledermäuse ausstatten. Zusätzlich soll rund um den Turm eine Wildblumenwiese angelegt werden, welche einen Treffpunkt für naturschutzinteressierte Jugendliche bieten soll. Jede der 3 Initiativen wird für ihr Engagement mit dem Klimaschutzpreis der innogy ausgezeichnet. Die St. Johannes-Schule erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, der Kindergarten St. Marien bekommt 300 Euro und der Naturschutzbund Steinfeld wird mit 200 Euro belohnt.

Die Gewinner wurden anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlichen Einsatz bestimmt. Der Klimaschutzpreis der innogy wurde von Manuela Honkomp, Bürgermeisterin der Gemeinde Steinfeld gemeinsam mit innogy-Kommunalbetreuer Johannes Geers verliehen. „Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das ehrenamtliche Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung“, sagt Geers.